Aikido ist eine in Japan entstandene Kampfkunst, die sich Anfang des letzten Jahrhunderts aus dem Schwertkampf der Samurai und verschiedenen waffenlosen Techniken entwickelt hat. Trotz seines martialischen Hintergrundes ist Aikido nicht auf den Kampf ausgerichtet, sondern hat das Überwinden des Kampfes zum Ziel. Eine Auseinandersetzung nicht zu gewinnen, sondern sie friedlich zu beenden, ist wahres Aikido.

Aikido fängt da an, wo man ist. Man benötigt keine besonderen körperlichen Vorraussetzungen, um mit dem Training zu beginnen. Leistung oder Vergleich mit anderen ist im Aikido zweitrangig, da der persönliche Entwicklungsprozess jedes Einzelnen das ist, was uns interessiert. Zwar gibt es auch im Aikido ein Graduierungssystem mit Schüler und Meistergraden, aber auch hier steht die individuelle Entwicklung im Vordergrund.

Aikido beginnt mit körperlichem Training zur Verbesserung von Haltung, Koordination und Kondition. In Techniken mit Partnern lernt man neue Bewegungsprinzipien, die Kraft nicht mit Kraft, sondern mit Geschicklichkeit und Flexibilität begegnen. Atemübungen, Meditation und die Auseinandersetzung mit der Philosophie des Aikido führen zu mehr Ruhe und Entspannung, aber auch zu Einsichten über das eigene Leben. Aikido ist ein manchmal langsamer, aber sehr nachhaltiger Prozess, der immer das Ziel hat, den eigenen Alltag zu verbessern.

Und was ist KI-AIKIDO?

Ki-Aikido ist eine Weiterentwicklung des klassischen Aikido, ursprünglich mit dem Ziel, die Techniken und Philosophie des Aikido erfahrbarer und verständlicher zu machen. Ki-Aikido wurde von dem verstorbenden Großmeister Koichi Tohei gegründet, der eine neue Art des Unterrichts schuf, den er Ki-Unterricht nannte, und der aus Atemübungen, Meditation und Übungen zum Vermitteln der Grundprinzipien des Aikido bestand. In den letzten 20 Jahren hat unser Lehrer Kenjiro Yoshigasaki  eine noch wesentlich umfassendere Theorie des Aikido entwickelt und die Aikidotechniken und den Unterricht entsprechend angepasst und verändert.